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Beachvolleyball-Taktik

Die besondere Taktik im Beachvolleyball im Vergleich zum Hallenvolleyball

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Beachvolleyball-Regeln

Die offiziellen Regeln des Beachvolleyball

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Technik im Beachvolleyball

Die Technik beim Beachvolleyball unterscheidet sich nur gering von der Technik beim Hallenvoleyball. Das Zuspiel kann oben („pritschen“) oder unten („baggern“) erfolgen. Der Ball darf generell mit allen Körperteilen gespielt werden. Die besondernen Regeln beim Beachvolleyball können diese Varianten jedoch etwas einschränken.

Das obere Zuspiel („pritschen“) muss absolut sauber gespielt erfolgen. Der Ball darf dabei ausschließlich in der Art über das Netz gespielt werden, indem er im rechten Winkel zur Schulterachse abgespielt wird, nicht in einem größeren oder kleineren Winkel. Eine Ausnahme stellt das unabsichtliche Pritschen über das Netz dar, d. h. der Ball wird in der erkennbaren Absicht eines Zuspiels über das Netz gespielt, z. B. weil der Wind den knapp an das Netz gespielten Ball über das Netz weht. Als technischer Fehler gilt hingegen das Legen des Balls mit der Hand bzw. der aus dem Hallenvolleyball bekannte „Lob“.

Das obere Zuspiel mit Hilfe der Finger in der Feldabwehr ist weiterhin umstritten. Das Führen, Fangen oder Werfen des balls ist nicht gestattet. Eine Ausnahme stellt ein vom Gegner hart geschlagener Ball dar, ein leichtes Führen des Balls ist erlaubt („beach-dig“). Als „hart geschlagen“ gelten Bälle in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Reaktionszeit des abwehrenden Spielers, der entfernung sowie der Geschwindigkeit und der Flugbahn. Ein Aufschlag zählt nicht als hart geschlagener Ball.

Generell muss gesagt werden, dass hier noch keine eindeutige Regelung getroffen wurde. Bis ins jahr 1990 galt in Amerika jeder gepritschen Ball bereits als technischer Fehler, wenn er in der Luft 2x rotierte. In Europa wird diese Regel nicht so hart ausgelegt, jedoch wird verstärkt darauf geachtet, dass das Zuspiel kontrolliert stattfindet, d. h. stabile Körperhaltung, Treffen des Balls vor dem Kopf, ein weicher, flüssiger Ablauf der Bewegungen und eine kontrollierte, möglichst rollfreie Flugbahn. Das im Hallenvolleyball übliche Zuspiel durch kurze Impulse nur aus den Fingern wird oft als zu hart abgepfiffen.

Eine weitere Technik, die ausschließlich im Beachvolleyball angewendet wird, ist der „Poke Shot“. Dabei wird der Ball mit den mittleren Knöcheln der abgewinkelten Fingern und einem lang gestrecktem Arm über das Netz gespielt bzw. „gestoßen“. Video-Anleitung zum „Poke Shot“